Wie in 30 Tagen dein Business läuft und wann du lieber Angestellter wirst

Ein Prüfpfad in vier Stufen, zweiundzwanzig Kapiteln und dreizehn Arbeitsblättern. Für Gründer, deren Kompetenz da ist und deren Marktbeweis fehlt. Und für Unternehmer mit Umsatz, dessen Geschäft an ihnen hängt.

no proof, no business – Cover
Baust du ein Business, das skaliert oder stolperst du nur in den nächsten Job?

Vier Stufen. In dieser Reihenfolge.

  • 01

    Nachfrage

    Hat jemand für dein Angebot bezahlt? Wer kauft, aus welchem Anlass, zu welchem Preis, über welchen Weg.

    Werkzeuge. Startdiagnose, Beweis-Matrix, Angebotsblatt, Payment Ladder, Demand Brief.

    Entscheidung. Freigeben, schärfen oder verwerfen.

  • 02

    Leistung

    Kann das verkaufte Versprechen wiederholt erbracht werden, ohne dass alles an einer Person hängt?

    Werkzeuge. Delivery Blueprint, Role Matrix, Exception Matrix, Operating Brief.

    Entscheidung. Standardisieren, delegieren, automatisieren oder begrenzen.

  • 03

    Ertrag

    Bleibt pro Einheit Geld übrig, ehrlich gerechnet, mit eingepreister Gründerzeit und realen Akquisekosten?

    Werkzeuge. Einheitenblatt, Beitragsmatrix, Steuerungsblatt, Wirtschaftsprofil.

    Entscheidung. Preis anheben, Paket umbauen, schwache Formen streichen oder Zahlungslogik ändern.

  • 04

    Wachstum

    Was wird vervielfältigt, mit welchem Hebel, mit welchem Risiko?

    Werkzeuge. Zielbildblatt, Wachstumshebelplan, Risikokarte, Skalierungsprofil.

    Entscheidung. Fokussieren, organisch skalieren, selektiv finanzieren, kapitalgestützt wachsen oder Voraussetzungen erst schließen.

4 Teile · 22 Kapitel · 13 Arbeitsblätter · 30 Tage

Zwei Fälle, eine Methode.

Clarissa

Ehemalige Lehrerin, baut eine private Online-Nachhilfe auf. Fachlich stark, die Idee steht. Einen zahlenden Kunden gibt es nicht.

Für sie beginnt die Arbeit bei Stufe 1: Nachfrage beweisen, bevor irgendetwas anderes Sinn ergibt.

Toni

Führt eine Software-Boutique mit fast einer Million Euro Jahresumsatz. Das Geschäft funktioniert, hängt aber an seiner Person und an wenigen Großkunden.

Für ihn beginnt die Arbeit bei Stufe 2: Betrieb ordnen, danach durchrechnen, was wirklich übrig bleibt.

Nichts für dich, wenn du ein Strategiemodell oder ein Motivationsbuch erwartest. Und nichts für dich, wenn du ohne Bleistift in der Hand liest. Die Arbeitsblätter sind die eigentliche Arbeit. Wer sie ausfüllt, hat eine Diagnose. Wer sie überfliegt, hat eine Meinung.

Dr. Sven Lachhein

Dr. Sven Lachhein

Mein erstes Unternehmen hatte Venture Capital, zwanzig Mitarbeiter und eine siebenstellige Bewertung. Doppelseitige Artikel in VC-Magazinen, Everybody’s Darling. Es ging trotzdem pleite, weil das Geschäft darunter nicht solide war: Die Komplexität stieg schneller als die Belastbarkeit, Verträge platzten, und Mitarbeiter klauten das Produkt und kopierten mein Geschäftsmodell. Selbst den Fire-Sale für einen Euro habe ich noch im Notartermin verbockt. Am Ende: Insolvenz, Everybody’s Depp.

Danach habe ich neu angefangen, kleiner, ohne Investoren, mit wenigen aber guten Kunden. Das lief anfangs entspannt, doch die alte Angst saß tief: Was genau macht ein Geschäft eigentlich belastbar? Aus der Antwort ist dieser Prüfpfad geworden, und aus dem Prüfpfad das Buch.

Wo das Buch endet, beginnt die Stunde.

Das Buch ist Selbststudium. Vier Wochen, ein Teil pro Woche, dreizehn ausgefüllte Arbeitsblätter, am Ende ein Unternehmensprofil auf einer Seite.

Wer eine Stufe nicht alleine besteht, oder wer es schneller will, bucht die Stunde mit den Leuten, die diese Fehler selbst teuer bezahlt haben. Der Co-Investment Check kostet 595 € und läuft eine Stunde online. Wer bucht, bekommt beide Bände der Reihe als PDF und die fünfundzwanzig Arbeitsblätter dazu. Geld zurück, wenn nichts hängen bleibt.

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